Der Wilde Kaiser No. 21/36
aus der Serie „36 Stimmungen des Wilden Kaisers“
2026
Öl auf Leinwand
180 x 180 cm
CR 20
Privatsammlung Österreich
Der Wilde Kaiser Nr. 21/36 ist das vierte großformatige Gemälde der Serie 36 Stimmungen des Wilden Kaisers und gilt als eines ihrer Schlüsselwerke. In ihm verdichtet sich jene malerische Idee, aus der die Serie ursprünglich hervorgegangen ist: die Verbindung einer impressionistischen Auseinandersetzung mit Licht und Atmosphäre mit großflächigen, abstrakten Farbräumen, die den emotionalen Kern der Landschaft sichtbar machen.
Die leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottöne verleihen dem Gemälde eine außergewöhnliche Intensität und erinnern in ihrer Farbigkeit an Vincent van Goghs Sonnenblumen. Die Komposition wirkt wie von innen heraus erleuchtet und entfaltet eine Kraft, die an loderndes Feuer denken lässt. Der Wilde Kaiser erscheint dabei weniger als geografischer Ort denn als Träger von Licht, Stimmung und Erinnerung.
Das Werk entstand über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr. Ursprünglich als ruhige, realistischere Mittagslandschaft in warmen Brauntönen angelegt, veränderte es sich Schicht für Schicht grundlegend. Mit jeder Überarbeitung löste sich die Landschaft weiter von ihrer gegenständlichen Erscheinung und entwickelte sich zu einer immer freieren, flächigeren Bildsprache. Dieser langsame Transformationsprozess macht das Gemälde selbst zu einem Dokument der künstlerischen Entwicklung.
Für Kaspar Laurenz markiert Der Wilde Kaiser Nr. 21/36 den Punkt, an dem die Serie ihre ursprüngliche Idee vollständig einlöst. Impressionistische Farbempfindung und abstrakte Farbflächen finden hier zu einer Einheit und machen das Werk zum Herzstück der 36 Stimmungen des Wilden Kaisers.

PUBLIKATIONEN
LIMITIERTE FINE-ART-PRINTS
HISTORIE





